
D Jungfere
vom Chräiehof
Lustspiel in 2 Akten von Carmelo Pesenti
Lisel und Lotti betrieben seit zehn Jahren den
Chräiehof nur mit Hilfe des Knechtes Hans. Der Hof läuft mehr schlecht als
recht. Das haben die beiden Schwestern zum grössten Teil selber zu
verantworten. Es sind zwei richtige Reibeisen die an niemandem was Gutes
lassen, besonders nicht am Männervolk, das können sie gar nicht ausstehen.
Nur Hans der Knecht wird geduldet, der ist ja auch kein richtiger Mann, ist
anspruchslos und gehorcht den Beiden aufs Wort. Die beiden
Guggisbergschwestern geniessen in der Umgebung einen sehr schlechten Ruf,
der besonders am runden Tisch in der Dorfbeiz ein Thema ist. Ihr Ruf ist so
schlecht, dass sich keiner freiwillig näher als 100 Meter an den Hof wagt.
Die selbstbewusste Notarin Sandra Keller überbringt den
beiden die frohe Nachricht, dass sie eine Erbschaft in der Höhe von 1,2
Millionen Franken gemacht haben. Um das Erbe jedoch anzutreten muss eine der
beiden innerhalb einer Woche heiraten, sonst wird das ganze Erbe dem
Hundeheim von Guggenbühl zufallen. Da ist guter Rat teuer, wo findet man so
schnell einen Mann? Alle die Interesse hatten wurden mit Geschrei vom Hof
verjagt. Beide versuchen ihr Glück zuerst mit Inseraten und Plakaten. Als
das nichts nützt, versuchen sie es doch noch einmal bei Hans. Doch der lehnt
dankbar ab. Endlich glauben sie, einen Mann gefunden zu haben. Doch der ist
auch nicht der Richtige, denn es ist der neue Pfarrer und der ist bereits
verheiratet.
Wie die Beiden trotz Güllenbad, Verwechslungen und
Wolfsfalle doch noch zu ihrem Erbteil kommen, erfahren sie und das Publikum
erst ganz am Schluss. Dieses Theater lebt von den Schauspielern und ist
vollgespickt mit lustigen Dialogen und viel Situationskomik.
Personen und ihre Darsteller
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Es spielen: |
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Lisel Guggisberg |
Verena Greter |
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Lotti Guggisberg |
Franziska von Sury |
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Housi der Knecht |
Lukas Pfrunder |
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Emil Buecher ein Mann aus der Stadt |
Alois Waldis |
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Anton Meier der neue Pfarrer |
Konrad Dahinden |
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Elsa Meier seine Frau |
Manuela Dahinden |
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Sandra Keller Notarin |
Gabriela Müller |
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